Übergabe des Fördermittelbescheides für die 4. Reinigungsstufe des Klärwerkes Pforzheim

19.06.2017

Am 19. Juni 2017 wurde dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim für die Erweiterung des Klärwerks in Pforzheim (250.000 Einwohnerwerte) um eine Spurenstoffbehandlung der Fördermittelbescheid in Höhe von 7,5 Millionen Euro übergeben.


Damit steht der kurzfristigen Umsetzung der Maßnahme nun nichts mehr im Wege. Der Baubeginn ist für Mitte November 2017 geplant, bereits Ende 2019 soll mit dem Einfahrbetrieb begonnen werden.

Das Klärwerk in Pforzheim wird dann mit einer 4. Reinigungsstufe zur Elimination von anthropogenen Spurenstoffen ausgerüstet sein und damit die breite Stoffgruppenpalette mit Arzneimitteln, Röntgenkontrastmitteln, Kosmetikartikeln und sonstigen Haushalts- und Industriechemikalien aus dem Abwasser entnehmen. Dazu wird eine Pulveraktivkohlebehandlung im Teilstrom errichtet, die im Wesentlichen aus einem zweistrassigen Kontaktbecken, einem nachgeschalteten Sedimentationsbecken und einem anschließenden Tuchfilter (4 x 90 m² Filterfläche) besteht. Für die Lagerung ist ein Silo mit einem Volumen von 125 m³ vorgesehen und für die Lagerung des Fällmittels ein 30 m³-Tank.

Ohne Aktivkohledosierung kann das Sedimentationsbecken auch als 5. Nachklärbecken genutzt werden und die Filtration als Flockungsfilter zur weitergehenden P-Elimination.



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