Nebenwerk XXXV der Bundesfestungsanlage in Ulm, Sanierung historischer Bausubstanz

Projektbeschreibung:

Das gut erhaltene Nebenwerk (Kleines Fort) Oberer Eselsberg ist Teil der einstiegen Bundesfestungsanlage Ulm und hat eine Ausdehnung von ca. 160 x 140 m.
Die ca. 5 m hohen und ca. 550 m langen Umfassungsmauern sind zweischalig aufgebaut und stark beschädigt. Ein Teilbereich von ca. 30 m ist bereits eingestürzt.
An der gesamten Konstruktion wurden wiederkehrende Schadensbilder festgesellt.
Aufgabenstellung war es, ein ganzheitliches Sanierungskonzept zu erarbeiten, welches auch den eingestürzten Wandabschnitt mit einbezieht.

 

Technische Daten:

  • Zweischaliger Wandaufbau aus Ziegel- und Bruchsteinmauerwerk
  • Wandhöhe ca. 5 m
  • Wandstärke variiert von unten nach oben hin abnehmend
  • Großflächige Hohllagen und Salzausblühungen
  • Schalenbildung, Offene Fugen, Stein- und Frostschäden, Einstürze
  • Konstruktive Defizite, fehlende bzw. nicht funktionierende Wandentwässerung
  • Standsicherheitsdefizite (Verformungen und Ausbauchungen)
  • Ertüchtigung der Standsicherheit mittels Verpressanker

 

Leistungsbild:
Objektplanung, Geotechnik, Tragwerksplanung, Bauleitung, Bauoberleitung

Realisierung:
Umsetzung der Maßnahme ab 2017 (1. BA)

Baukosten:
ca. 4,0 Mio Euro Gesamtsanierungskosten

Auftraggeber:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Ulm