Heidelberger Schloss - Sanierung Wände

Projektbeschreibung:

Die äußeren zu sanierenden Umfassungswände des Zeughauses liegen auf der Nordseite des Schlosses zwischen Glockenturm und Altan und umschließen den Innenhof zum Gläsernen Saalbau. Der abgeknickte Lauf des Grundrisses ist an die Topographie der Granitbasis angepasst.

Über dem Hofniveau sind heute nur noch die Erdgeschosswände des ehemals zweigeschossigen Gebäudes mit Ruinencharakter erhalten. Am unterhalb verlaufenden Besucherweg erreichen die Wände eine Höhe von circa 16 m, davon werden circa 11 m durch Auffüllungen mit Erddruck belastet.

An den Maueroberflächen sind zahlreiche Schäden vorhanden (Abplatzungen, Ausbauchungen, offene Fugen, fehlende Abdeckungen, lose Teile, etc.). Außerdem deuten breite Risse und Mauerversätze von bis zu 25 cm auf statisch-konstruktive Ursachen (Temperatur, Erddruck und Wassereinfluss) hin.

Zielsetzung ist die behutsame Sanierung unter denkmalpflegerischen Aspekten und die Wiederherstellung einer ausreichenden Verkehrs- und Standsicherheit.

 

Leistungsbild:
Objektplanung, Geotechnik, Tragwerksplanung, Bauleitung und Bauoberleitung

Realisierung:
Planung 2014-2015, Umsetzung ab 2016

Baukosten:
1,5 Mio Euro

Auftraggeber:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Heidelberg