Geiselbullach - Hochwasserschutz bei der Kläranlage (250.000 E)

Projektbeschreibung:

Die Kläranlage Geiselbullach wird seit 1987 mit den Weber-Ingenieuren umfassend ausgebaut und erweitert. Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzepts wurde 2014 eine Schwachstellenanalyse des Status Quo durchgeführt und anschließend entsprechende Gegenmaßnahmen ausgearbeitet.

 

Problemstellung:

Klimawandel
Verdichtung der Bebauung
Steigerung der Maximal-Zuflussmengen bei starken Niederschlägen trotz der Trennkanalisation
Keine Entlastungsmöglichkeit in der Trennkanalisation
Betriebsprobleme bei Extremzuflüssen
Überlastung des langen Ablaufkanals (L= ca. 930 m)
Gefahr der Kläranlagenüberflutung bei Extremzuflüssen bereits beim 30-jährlichen Hochwasser (HQ30)

 

Lösung:

Einbau Entlastungsrechen mit Durchsatz von 1.200 L/s
Mengenmessung der Mischwasserentlastung
Anpassungsmaßnahmen im Bereich des HW-Pumpwerks
Neuer GFK-Ablaufkanal DN 1200 für HW-Fall (L = 260 m)
Schaffung von HW- Ausgleichvolumen und Ausgleichmaßnahmen

 

Leistungsbild:
LP 1 – 9 von Objektplanung und technischer Ausrüstung, LP 1 – 6 von Tragwerksplanung, örtliche Bauüberwachung, Fachbauleitung, EMSR-Technik

Realisierung:
2014-2017

Baukosten:
1,4 Mio. € brutto

Auftraggeber:
AmerVerband