Asperg - Instandsetzung der Festung Hohenasperg

Projektbeschreibung:

Die Festungsanlage Hohenasperg hat ihre Ursprünge im 11. Jahrhundert. Heute befindet sich im Innern der Festung das Justizvollzugskrankenhaus.
Eine große Zahl der Mauern und Türme weist Schäden auf, die sich als Zerstörung der Gefüge und in Verformungen zeigen. Die Festungsanlage steht unter Denkmalschutz und liegt in einem Landschaftsschutzgebiet, sie beherbergt in ihrem Mauerwerk und dessen Umgebung schutzbedürftige Flora und Fauna mit ihrem Habitat. Die Weber-Ingenieure wurden mit der Instandsetzung der historischen Mauern, Türme, Tore und Gewölbe sowie der Auffahrt mit Brücke beauftragt.
Für Planung und Ausführung bestehen hohe Anforderungen bezüglich: Denkmalschutz, Sicherheit (Justizvollzugsanstalt) und Naturschutz (FFH).
Die Sanierung der Mauern und Türme nimmt daher in vielfältiger Weise Rücksicht auf die Randbedingungen des Denkmalschutzes, der Sicherheit und des Naturschutzes, was die zeitliche Abfolge der Arbeiten als auch Schutzmaßnahmenbetrifft.
Im Wesentlichen werden die Mauern von Bewuchs befreit, äußere Salzbelastungen entfernt, gereinigt, Steine und Risse ausgebessert, neu verfugt und die Mauerkerne mit Traßkalkmörtel verpresst. Nicht standsichere Wandabschnitte werden durch Bodenvernagelung gestützt.

 

Leistungsbild:
Ingenieurbauwerke LP 2 - 8, Verkehrsanlagen LP 2 - 8, Tragwerksplanung LP 1 - 6, Bauüberwachung

Realisierung:
2003 – 2015 in zwei Teilabschnitten

Baukosten:
ca. 7,7 Millionen. Euro

Auftraggeber:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ludwigsburg, Baden-Württemberg